Besuch der Halbinsel Gottesgnaden

Gottesgnaden – ein ungewöhnlicher Name für eine Halbinsel. Woher er kommt und welche Bedeutung er hat, wollten die Geschwister der Gemeinde Calbe erkunden und machten sich am Ostersamstag zur Halbinsel und dem dort befindlichen Kloster auf.

Mit der Gierfähre wurde von Calbe aus die Saale überquert. Dann ging es zu Fuß weiter zur Klosterkirche.

Der ‚Osterhase‘ war schon voraus gelaufen, um für die beteiligten Kinder Kleinigkeiten zu verstecken.

An der Klosterkirche war einiges zur Geschichte des Klosterbezirks zu erfahren. So hieß das Kloster vormals „GratiaDei“, was “Gottes Gnade“ bedeutet. Namensgeber war Erzbischof Norbert von Xanten, der es für ein göttliches Wunder hielt, den Grafen Otto von Reveningen doch noch zur Herausgabe seines großen Vermögens überredet zu haben.

Nach dem gemeinsam in der Klosterkirche gesungenen Lied „Der Herr ist mein Licht“ ging es weiter zu einer Wiese von der aus sich ein besonderer Blick auf “ Klein Venedig“ bot.

Bei etlichen Spielen konnten Groß und Klein ihre Geschicklichkeit und Kraft unter Beweis stellen, bevor es via Fähre zurück zu unserer Kirche ging, wo zu Kaffee und Kuchen geladen war – ein guter Anlass, um noch Gemeinschaft zu pflegen und sich auf das Osterfest einzustimmen.

Der Artikel „Göttliches Zentrum der Innovation – das ehemalige Kloster auf Gottesgnaden“ von Dieter Steinmetz ist in der Volksstimme erschienen und HIER im PDF-Format beigefügt.

Text: F.C./F.R Bilder: G.D./A.G.